Dr. med. Boris Tuschick
Elbinternisten
Dr. med. Claus Schmitz-Elsen

Fachärzte für Innere Medizin – Hausärztliche Versorgung

Elbinternisten

  

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Empfehlungen für die vierte Impfung:  Allen über 60, allen Immunsuprimierten, allen Tumorpatienten (allen die mit diesen Gruppen viel Kontakt haben)  und allen in Pflegeeinrichtung lebenden empfehlen wir die 4. Impfung frühstens 3 Monate nach der Boosterung bzw. Infektion.  Zusätzlich allen, die im medizinischen Bereich oder in Pflegeeinrichtungen arbeiten. Nach den Anregungen unseres Gesundheitsministers darf uns aber auch sonst jeder ansprechen, der sich sorgt und eine 4 Impfung haben möchte !

Eine 5. Impfung ist noch für niemanden sinnvoll !  Hier warten wir auf einen angepassten Impfstoff (der im Herbst erwartet wird).

Übrigen: Wer jetzt die 4. Impfung bekommt, verbaut sich nicht die Chance auf den angepassten Impfstoff ab Herbst !!

Ist das sinnvoll ?  Zumindest gibt es ein paar Aspekte die es abzuwägen gilt:  a) Irgendwann kommt der neue auf Omicron zugeschnittene Impfstoff:  Ja, richtig, aber der läßt noch auf sich warten und wird dann ja auch nicht gleich ab dem ersten Auslieferungstag für alle verfügbar sein,  b) Der alte Impfstoff  wirkt doch kaum gegen Omicron: Ja, schlechter als erhofft, aber doch nicht so dramatisch schlecht. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes wird gegenüber einfach geboosterten wohl noch mal erheblich gesenkt !  Immerhin !  c) Das Immunsystem ist mit so vielen Impfungen überfordert: Ja, aber eher theoretische Überlegung. Bislang gibt´s dafür keine eindeutigen Belege. Vermutlich erst relevant wenn man noch viel häufiger impfen würde. 

Also: Wir halten die vierte Impfung  tatsächlich für sinnvoll.

Impfmüdigkeit: Irgendwie nachvollziehbar (der Sommer ist da, weitgehende Lockerungen sind real), aber irgendwie auch dumm. Erinnern wir uns an das letzte Jahr !  Jetzt, im laufenden Sommer/Herbst können wir ohne großen Druck etwas dafür tun unsere Immunität zu verstärken. Durch entspanntes und geordnetes Impfen schaffen wir eine noch bessere Grundimmunität. Analog zur Influenza wird jede Impfung, jede durchgemachte Erkrankung die Immunitätslage weiter bessern. Käme keine neue Variante mehr (nicht wahnsinnig wahrscheinlich), wäre es dennoch eine Investition in die übernächste Saison. Käme eine neue Variante, könnte man ggf. im Herbst ohne Druck und Panik einen erneut angepassten Impfstoff nutzen. Die Verantwortung für eine Wintersaison 22/23 ohne Déjà-vu und ohne Lock-Down liegt also bei uns. Seien wir nicht so blöd-naiv wie im letzten Jahr und nutzen wir die Zeit und die Chance: lassen wir uns weiter impfen, auffrischen, boostern !!!!

Änderung beim Janssen (Johnson&Johnson) Impfstoff:  Seit dem 14.01.22 wird nach einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts und der STIKO  in Deutschland (anders als in der europäischen Zulassung) jede Janssen (J&J) Impfung nur noch als Einfachimpfung anerkannt ! Analog zu den anderen Impfstoffen gilt man nun also formal erst nach der 2. Impfung als vollständig geimpft und erst nach der 3. Impfung als geboostert (wobei auch hier wohl erst der "Booster" die erste Impfserie komplettiert). Die  2. und 3. Impfung sollen nach der Empfehlung der STIKO als mRNA Impfung durchgeführt werden (können aber ggf. auf Wunsch auch mit Novovax durchgeführt werden, J&J ist in Deutschland aktuell nicht mehr verfügbar). Die 3. (also die Booster-Impfung) soll frühstens drei Monate nach der 2. Impfung erfolgen. 4. Impfung s.o..

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile              

Wir impfen weiter jeden Donnerstag, aber aktuell nur noch von von 15 bis 16.00.  Sonderimpftermine am Wochenende scheinen aktuell nicht notwendig.  Sollten Sie einen Routinetermin wahrnehmen, können wir sie in der Regel nun an diesem gleich mitboostern.  Meist sind wir nun auch in der Lage spontan zwischendurch zu impfen

Wir  können allen Biontech /Pfizer oder Moderna anbieten. Wer  keinen mRNA Impfstoff möchte, darf Novovax wählen.  Janssen (Johnson&Johnson) und AstraZeneca sind in Deutschland aktuell nicht  mehr verfügbar.

Wir haben uns entschlossen nicht an den Kinderimpfungen teilzunehmen. Nicht weil wir sie für falsch halten, sondern weil wir uns hier überfordert fühlen. Die Kinderärzte kennen Ihre kleinen Patienten einfach  besser !

Corona Schnelltest !   Keine kostenlosen "Bürgertests" mehr bei uns !!:        Wir können Ihnen aber weiter einen hochwertigen Abbot Panbio Covid-19 AG Test anbieten (dann allerdings auf eigene Kosten / 20 €).

Impf-Neuigkeiten: Veränderungen sind immer wieder irritierend, aber Medizin und Wissenschaft entwickeln sich weiter, neue Erkenntnisse werden berücksichtigt und das betrifft  auch immer wieder die Coronalage und die Impfstrategie !  Wir bemühen uns die aktuellsten Vorgaben von STIKO und Politik (was zugegebenermaßen nicht immer leicht fällt) zu verstehen, zu erklären und möglichst rasch in optimierte, angemessene Aktion umzusetzen !! Hier der Versuch einer kompakten Zusammenfassung:

Wir mussten leider lernen, dass wir das Coronavirus nicht mehr los werden und wir uns vermutlich den Rest unseres Lebens immer wieder damit auseinandersetzen müssen. Das Virus wird sich immer wieder verändern, wir werden uns versuchen anzupassen und versuchen uns möglichst gut damit zu arrangieren. Dabei hilft uns unser Immunsystem und jede Auseinandersetzung führt zu einer Optimierung unser Immunisierung. Um das zu erreichen kennen wir bislang zwei Wege: zum einen die Erkrankung, zum anderen die Impfung. Zum Beginn dieses Weges ist unser noch untrainiertes Immunsystem recht hilflos und erste Auseinandersetzungen mit dem Virus verlaufen (nicht sehr häufig, aber auch nicht wahnsinnig selten, auf jeden Fall aber nicht wirklich vorhersehbar) durchaus mal heftig und auch mal tödlich. Um diesen Effekt abzuschwächen  gibt es als Initialzündung für das Immunsystem die Impfungen. Die Idee ist: eine relativ harmlose Impfung reduziert das Riskio von schweren oder gar tödlichen Krankheitsverläufen. Also eigentlich eine einfache und plausible Riskoabwägung, wie ich sie ja auch jeden morgen im Auto beim Gurtanschnallen vornehme (etwas unbequem, aber irgendwie doch sinnvoll).

Auch wenn wir uns wünschen, Corona wäre endlich vorbei, die Realität sieht anders aus. Irritierend mag für alle Geimpften sein, dass so viele Geimpfte und sogar doppelt Geboosterte  positiv getestet werden, durchaus auch Krankheitssymtome zeigen und leider auch ansteckend sein können. Hier hilft es zu verstehen: Die Impfung verleiht uns ja kein Schutzschild, sondern sie regt die Antikörperbildung an. Wir setzen uns also schon noch mit dem Virus auseinander, aber eben deutlich schneller und effizenter als ohne Impfung. Im Idealfall haben wir dann keine oder kaum Symptome, manchmal fühlen wir uns aber doch richtig krank. Schwere Fälle mit Beatmung, Intensivstation und Tod treten aber tatsächlich  sehr viel seltener auf als ohne die Impfung. Wenn Sie sich also trotz Impfung krank fühlen, seien Sie froh, nicht noch schwerer krank geworden zu sein ! Die Impfung hat sie mit großer Wahrscheinlichkeit davor behütet !!  Und wenn Sie noch gar nicht geimpft sind: Worauf warten Sie noch ?

Auch der Auftritt von neuen Varianten (aktuell noch Omicron) des unerwartet mutationsfreudigen Virus ändert nichts an dieser Einschätzung, selbst eine Teilimmunität ist besser als gar keine (möglicherweise wird auf lange Sicht  gegen Corona und seine Varianten ohnehin immer nur eine Teilimmunität, erlangt durch Impfungen und Infekte, erreichbar sein). Die aktuelle Lage zeigt deutlich, dass Omicron sich dramatisch rasch verbreiten kann  (dramatischer als es unsere immer noch erbärmlich schlechte Datenerhebung anzeigt), aber wohl doch weniger intensiv krank macht. Allerdings hilft dem Schwererkrankten die Statistik wenig und das Virus überrascht doch immer mal wieder mit dramatischen Verläufen bei bislang völlig gesunden Ungeimpften (allein auf die Infektion zur Immunisierung zu setzen birgt also ein  schwer kalkulierbares Risiko).  Bleibt also vernüftigerweise die Vorsicht und das Impfen !  

Und natürlich sollte man sich bei positivem Coronaschnelltest in "Isolation/Quarantäne" begeben. Das gebietet der gesunde Menschenverstand, die Vernunft  und auch der Anstand. Und die meisten haben das auch getan und (bei meist milden Krankheitsverläufen) auf Bestätigung durch einen PCR Test verzichtet. Die Gesundheitsämter wissen daher also von vielen Erkrankungen nichts (die veröffentlichen Zahlen sind wohl weiterhin ziemlich weltfremd, warum dennoch weiterhin irgendwelche Inzidenzen veröffentlicht werden ist uns schleierhaft). Also konkret: bei Symptomen testen, bei positivem Test die anderen schützen und erst nach 2 Tagen Symptomfreiheit wieder unter Menschen gehen !

-Erstimpfung:  Wer die Erstimpfung noch nicht hatte, kann sich bei uns weiterhin jederzeit (und ohne Rechtfertigungsdruck) gerne noch mit einem m-RNA (empfohlen), oder auch mit Novovax impfen lassen.

-Bürger aus der Ukraine:  Impfen wir nach den selben Kriterien wie alle anderen (auch wenn die Krankenkassenformalitäten noch nicht erledigt sind).

Weitere Anmerkungen zu häufigen Fragen:    

- Der digitale Impfpass ist  verfügbar und wir können nun auch den erforderlichen QR Code nach vollständiger Impfung ausstellen.   Voraussetzung ist die Nutzung einer passenden App (z.B. Corona-Warn oder CovPass-App).

- Um die Coronaimpfung herum sollten 2 Wochen keine anderen Impfungen erfolgen (14 Tage vorher - 14 Tage nachher) !!  Ausnahme ist die Grippeimpfung, die darf zeitgleich erfolgen.

- Wir können  laut STIKO Empfehlung Schwangere (ab dem 2. Trimenon) mit einem m-RNA Impfstoff impfen !  Auch Stillende dürfen geimpft werden !

- Jugendliche zwischen 12 und 17 können wir auf Wunsch von Impfling und Eltern mit Biontech/Pfizer  impfen. 

- Kinder unter 12 würden wir beim Kinderarzt impfen lassen.

- Genesene sollten frühstens ab der 5. Woche nach dem Abklingen der Symptome geimpft werden.

- Corona-Antikörperbestimmung sinnvoll oder nicht ?   Prinzipiell spannend und in Studien unbedingt wichtig. Da aber bisher weder die ideale Methode noch eine klare Korrelation zwischen Antikörper-Titer und Impferfolg feststehen, für den Einzelfall bislang noch wenig bis gar nicht hilfreich. Also: meist überflüssig !

Aus gegebenem Anlass bitten wir Sie unsere MFA´s, die seit vielen Monaten Überstunden machen und sehr engagiert  tolle Arbeit leisten,  angemessen und höflich zu behandeln !! Und geben Sie bitte auch unseren neuen Mitarbeitern die Chance sich einzuleben, dazuzulernen und Sie kennenzulernen.


Praxisänderung !

Frau Dr. van de Loo  ist seit dem 01.07.2020 in eigener Praxis im Friesenweg 2 in 22763 Hamburg (Bahrenfeld)  hausärztlich-internistisch tätig. Die Telefonnummer der "Hausärzte Friesenweg" lautet 8800272.

Rezeptanforderungen gerne auch überinfo@elbinternisten.de 


Das Online Termin Angebot wird umgestellt. Online Termine werden bei uns nicht mehr über Doctolib, sondern über SAMEDI vergeben. Das neue Angebot wird in Kürze eingestellt.

Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Homepage unserer Hausarztpraxis in der Waitzstraße im schönen Hamburger Stadtteil Othmarschen.

Im Zentrum unserer Tätigkeit steht die intensive, – oft jahrelange – hausärztlich-internistische Betreuung unserer Patienten. Der Patient als Mensch mit seiner persönlichen Geschichte, auch im Zusammenhang mit seiner familiären und sozialen Situation bei Vorsorge, Diagnostik und Therapie, liegt uns am Herzen.

Unsere Patienten profitieren von unserer langjährigen, internistisch-fachärztlichen Erfahrung und Kompetenz, unterstützt durch moderne medizinische Diagnostik.

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